Edgar Naujok: Klarstellung zum Verhältnis von Sport und Politik

Edgar Naujok: Klarstellung zum Verhältnis von Sport und Politik
Edgar Naujok, MdB: Klarstellung zum Verhältnis von Sport und Politik! ⚽️
Als stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages verfolge ich sehr aufmerksam die Nachrichtenlage zu Vereinen und Verbänden. Dabei macht es mich sehr besorgt, dass insbesondere der Leistungssport immer weiter politisiert wird. Man denke etwa an die Regenbogenbinden beim DFB oder an die Stigmatisierung und Ausgrenzung von russischen und weißrussischen Athleten. Zuletzt forderte u. a. die SPD-Politikerin Maja Wallstein, dass die Sportvereine jetzt „Haltung“ gegen die Alternative für Deutschland zeigen sollen. (https://www.deutschlandfunk.de/der-umgang-der-afd-mit-dem…)
Dieses Ansinnen halte ich für brandgefährlich. Denn es verursacht eine Stimmung der Spaltung und der Denunziation und zerstört den Teamgeist, der für den Sport doch so wesentlich ist. Es lenkt die Sportler vom Leistungsgedanken ab und macht sie quasi zu politischen Funktionären.
Edgar Naujok, Bundestagsabgeordneter der AfD-Fraktion, vor einem Bild von Sportgeräten

Gegen diesen Ungeist gilt es sich zu wehren. Sport muss in erster Linie unpolitisch sein. Viel eher ist die Politik in der Verantwortung, optimale Rahmenbedingungen – z.B. durch Sportstätteninfrastruktur – für unsere Sportlandschaft zu schaffen. Politik ist dem Sport gegenüber in der Bringpflicht und nicht umgekehrt. Für diese Grundrichtung setze ich mich mit meinen Fraktionskollegen im Deutschen Bundestag ein.

In diesem Sinne: Sport frei!