Gegendarstellung LVZ 25.01.2024 Borna Demo

Gegendarstellung LVZ 25.01.2024 Borna Demo
Landkreis Leipzig, 26.01.2024
+++ Gegendarstellung +++
Edgar Naujok: Wir lassen uns von niemandem einschüchtern!
Am 25.01.2024 veröffentlichte die Leipziger Volkszeitung (LVZ) einen Bericht unter dem Titel „Borna: Demo gegen rechts am Freitag – AfD sagt Veranstaltung ab“. Darin wird der falsche Eindruck erweckt, dass die Ankündigung von Gegenkundgebungen zu der Absage der geplanten Veranstaltung „AfD-Bundestagsfraktion vor Ort“ geführt habe. Hierzu äußert sich der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der AfD Landkreis Leipzig, Edgar Naujok:
„Es ist falsch und töricht zu behaupten, dass wir uns als AfD-Politiker von Gegendemonstrationen einschüchtern lassen würden. Wir haben in der Vergangenheit immer erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt, obwohl es linken Protest dagegen gab. Der Grund für die Absage unserer geplanten Fraktionsveranstaltung liegt darin, dass Tino Chrupalla uns aufgrund seiner hohen Auslastung schon vor zwei Wochen mitgeteilt hat, dass er den Termin nicht mehr wahrnehmen kann. Dies führte dazu, dass wir Plakate für den Tag nicht aufgehängt haben und auch keine weitere Bewerbung mehr vorgenommen haben. Ein Zusammenhang mit einer angekündigten Demonstration besteht damit keinesfalls.
Zugleich besorgt es mich, dass sogar mit der Hilfe von Kirchgemeinden ein Bild von der Alternative für Deutschland vermittelt wird, das jeder Faktengrundlage entbehrt. Vertreibungsfantasien sind nie Teil unserer Programmatik gewesen und werden es auch in der Zukunft niemals sein. Kirchen sollten es als ihre Aufgabe verstehen, den Glauben zu verkünden; nicht aber politische Stimmungsmache zu betreiben. Zudem sollte der Mitinitiator der Gegenkundgebung und CDU-Stadtrat Roland Wübbeke kritisch darüber nachdenken, dass auch Mitglieder seiner Partei an dem von ihm kritisierten vermeintlichen Geheimtreffen teilgenommen haben. Wer harsche Kritik übt, sollte dies auch stichhaltig begründen können. Andernfalls macht man sich in der Politik und vor den Bürgern unglaubwürdig.“